Mediation - Verhandlungshaus - Me-Tabula

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Soll man sich wundern über unsere Zeit, über unsere Kultur? Sie bringt doch sehr spezielle Persönlichkeiten an die großen und kleinen Schalthebel der Macht.

Da könnte man sich fragen, ob das so in Ordnung ist?
"Es war schon immer so!", sagen die einen;
"Woanders ist es doch viel schlimmer!", die anderen.
"Der Mensch ist halt so.", meinen die dritten.

Wirklich?
Streitkultur
Mediation
Die Mediation ist ein Verfahren, Konfliktlösungen friedlicher anzugehen.

Es zumindest zu versuchen, liegt regelmäßig im Rahmen Ihrer Möglichkeiten.
Was macht der Mediator anders?
Er hört Ihnen zu. Und er hört Ihrem Verhandlungspartner zu.

Er sagt: "Ja, verstehe.". Er ruft nicht: "Nein!" und "Falsch! "und "Stimmt doch gar nicht!"

Der Mediator nagelt Sie nicht fest. Daher müssen Sie keine Sorge haben, etwas Falsches zu sagen. Anders im Rechtsverfahren: Ein falsches Wort, und der Gegner bringt Sie zur Strecke.

Der Mediator ermöglicht ein Gespräch. Und damit die Chance, eine einvernehmliche Lösung zu finden.
Verhandeln
Grundprinzipien der Mediation
Struktur:

Die Mediation ist klar strukturiert in:

Vorphase:
Kennenlernen, Eckpunkte des Mediationsvertrages (Beteiligte, Kosten, zeitlicher Rahmen ...).

Themen: Meine Themen - Deine Themen
Sammlung und Strukturierung der Themen, die verhandelt werden sollen.

Interessen: Meine Interessen - Deine Interessen
Klärung und Stukturierung der Interessen der Beteiligten.

Optionen: Meine Optionen - Deine Optionen
Strukturierung und Prüfung der bekannten Lösungsoptionen, ggf. Generierung neuer Lösungsoptionen.

Lösung: Unsere Lösung
Formulierung der Lösung und Begleitung bei der Umsetzung.
Besonderheiten der Verhandlungshaus-Mediation
Was ist so besonders hier?

Der MeinLand-DeinLand-Schlüssel. Er dient dazu, die Rollen und Zuständigkeiten der Beteiligten zu klären.

Warum ist das so wichtig?
Wenn die Streitenden nicht wissen, welche Rolle sie haben und wofür sie zuständig sind, dann treffen sie Fehlentscheidungen und produzieren andauernd neue Streitthemen. Das kann man sich ersparen.


Beispiele:

Mund-Ohren-Verwechselung:
Das passiert ständig: "Du hast doch gesagt ...!". "Nein, da hast du dich verhört .... Mit deinen Ohren stimmt wohl 'was nicht ... !"
Der Eine weiß ganz genau, was der Andere gesagt hat. Obwohl er nicht zuständig ist für den Mund des Anderen. Wofür ist er zuständig? Nur für seinen eigenen Mund und für seine eigenen Ohren.

Richteranmaßung:
Der Eine, kein Jurist und erst recht kein Richter, spricht: "Ich habe Recht!". Der Andere, vielleicht ein Jurist, aber bestimmt auch kein Richter: "Stimmt nicht, mein Anwalt hat gesagt, ....". Ein unnützes Streitthema, wenn keiner von beiden die Sache entscheiden kann.
Grundprinzipien der Verhandlungshaus-Mediation
MeinLand

Ein oder mehrere Beratungsgespräche zur Klärung der Situation: Vorteile, Nachteile, Handlungsoptionen.

Wozu ist das gut?
Zum Auffinden sinnvoller Lösungsmöglichkeiten.
Bestenfalls wissen Sie, was als Nächstes zu tun ist, können selbst ein Schreiben fertigen, ein Gespräch mit dem Verhandlungspartner führen.
Ansonsten unterstützt Sie der Mediator dabei.

Wozu MeinLand?
Konflikte entstehen aufgrund von Grenzverletzungen und (Ent-)Täuschungen. In der Regel "fühlt" man Grenzverletzungen. Unsicherheit, Wut, Zorn, Angst, Frust melden sich. Gefühle reißen mit. Gefühle lassen sich ausnutzen.

Um dies zu verhindern, ist es ratsam, den Verlauf der Grenze zu klären. Was ist meins? Was ist deins? Wofür bin ich zuständig? Wofür bist du zuständig? Wo ist mein Land? Wo ist dein Land? Was ist real, was ist nur halb an der Geschichte?

Diese Klarstellung ermutigt, sie schärft den Blick und richtet den Willen auf sinnvolle, interessengerechte Ziele aus.

Mit dieser Klarstellung können Sie Ihr Land und Grenzverletzungen besser erkennen und sich daher besser verhalten und schützen.

Dazu MeinLand.
Verjährung
Ansprüche können verjähren und damit regelmäßig verloren gehen (Aufrechnung bleibt möglich). Wenn die Anspruchsbeteiligten der Mediation zustimmen, wird die Verjährung gehemmt; die Verjährungsuhr bleibt stehen, § 203 BGB.

Damit erhalten die Parteien Zeit, sich nach einer einvernehmlichen Lösung umzuschauen. Die rechtliche Durchsetzungsmöglichkeit geht nicht verloren.

Werden die Verhandlungen abgebrochen, läuft die Verjährungsuhr weiter. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach Beendigung der Verhandlungen ein.

In der Mediation erhalten Sie eine Bescheinigung über den Beginn und das Ende der Mediation.
Warnung
Vorsicht bei besonderen Fristen!

Die Mediation hemmt keine Ausschlussfristen, insbesondere keine Klagefristen!
Im Verhandlungshaus erhalten Sie einen entsprechenden Hinweis.

Arbeitsrecht:
Die 3-Wochen-Frist für eine Kündigungsschutzklage wird durch eine Mediation nicht gehemmt; Sie müssen also rechtzeitig Klage einreichen!

Manche Arbeitsverträge enthalten weitere Ausschluss- und Verwirkungsfristen. Die Fristen können nur gewahrt werden, wenn beide Seiten der Mediation zustimmen. Auf einen entsprechenden Nachweis muss geachtet werden.
Recht:
Tel: 0341 - 24 64 770
Fax: 0341-24 64 771
Gunnar Cremer
Mediator & Rechtsanwalt
Josephstr. 43
04177 Leipzig
Mediation:
Tel.: 0341 - 24 63 516
Fax: 0341 - 24 64 771
E-Mail:
info@verhandlungshaus.de
info@me-tabula.de
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Gunnar Cremer Mediator & Rechtsanwalt
Josephstr. 43 04177 Leipzig
Tel.: 0341 - 24 64 770 Fax: 0341 - 24 64 771
E-Mail: info@verhandlungshaus.de oder info@me-tabula.de
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